Die Saualpe ist ein Mittelgebirgszug der Zentralalpen in Kärnten, Österreich westlich der Lavant. Der sanfte Almenrücken erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung verlaufend vom Klippitztörl bis zum Drautal. Der höchste Gipfel des aus Gneis und Glimmerschiefer bestehenden Gebirgsstocks ist der Ladinger Spitz (2.079 m ü. A.). Die Saualpe ist geprägt von kupierten, runden Formen, aus denen einzelne Felshaufen, die so genannten Öfen, herausstechen. Man findet auf der Alpe auch einzelne, kleine Wasserflächen, die in der Umgebung als „Meeraugen“ bekannt sind. (Quelle: Wikipedia)
Der Osten von Kärnten wird durch die Gebirgsstöcke der Saualpe und der Koralpe geprägt. Zwischen diesen beiden verläuft das Tal der Lavant. Dieser Fluss, der in den steirischen Seetaler Alpen entspringt, mündet an der Kärntner/Slowenischen Grenze bei Lavamünd in die Drau. Geologisch betrachtet stellt diese Landschaftsform eine Besonderheit dar. Die Kor- und die Saualpe sind sogenannte “tektonische Horste“, das Lavanttal ein „tektonischer Graben“.
Der Bergkamm der Saualpe erstreckt sich vom Klippitztörl im Norden bis zum Drautal im Süden. Im Westen wird er vom Görtschitz- bzw. vom unteren Gurktal begrenzt, im Osten vom Lavanttal. Die größte Erhebung ist der 2.079m hohe Ladiner Spitz. Weitere bekannte Gipfel sind der Gertrusk (2.044m), der Kienberg (2.050m), der Speikkogel (1.901m) oder der Kleine Sauofen (1.830m). Die Saualpe erhält ihr charakteristisches Äußeres durch ihre runden, sanften Gipfel. Ausnahmen bilden die sogenannten „Öfen“ – schroffe Felsgruppen, die sich deutlich von der Umgebung abheben. Die Hänge der Saualpe sind größtenteils bewaldet, auf ihren Gipfeln findet Alm-Bewirtschaftung statt. Ökonomisch gesehen lebte diese Region lange Zeit vom Bergbau. Im Norden, bei Hüttenberg, wurde Eisenerz abgebaut, das verarbeitet, als norisches Eisen“, große Reputation besaß. Durch Meeresablagerungen aus der Erdneuzeit gibt es hier auch Braunkohlevorkommen, die bis 1968 abgebaut wurden. An der Ostseite der Saualpe findet man zudem mehrere kohlesaure Quellen, etwa in Preblau, die wirtschaftlich genutzt werden. In den letzten Jahrzehnten wurde der Fremdenverkehr immer wichtiger – im Sommer (Wander- und Kulturtourismus) aber auch im Winter (Skifahren - Klippitztörl).
Ein wichtiger Kulturraum in Kärnten ist das Lavanttal. Hier finden sich zahlreiche Zeugnisse der Kärntner Geschichte. Seien es Hinterlassenschaften der Römer oder Manifestationen des Christentums (Kirchen, Klöster,…) – im Lavanttal und dessen unmittelbarer Umgebung kann einiges entdeckt werden. Bekannt ist das Tal auch durch seine landwirtschaftlichen Produkte. Das milde Klima fördert den Anbau von Obst und Gemüse. Der Lavanttaler Spargel etwa erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die zahlreichen Streuobstwiesen formen ein charakteristisches Kulturlandschaftsbild.
Kärntens Grenze im Osten bildet die Koralpe, deren höchster Gipfel, der Große Speikkogel, 2.140m erreicht. Der Gebirgszug erstreckt sich in Nord-Südrichtung, von der Packalpe bis nach Lavamünd. Die Gesteine der Koralpe sich metamorphen Ursprungs. Hier sind vor allem Glimmerschiefer, Gneise oder auch Marmore zu nennen. Verschiedene Mineralien, wie der seltene Eklogit, werden zur weiteren Verarbeitung abgebaut. Die Koralpe ist zudem ein beliebtes Ausflugsziel für Kärntner und Steirer.
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