Paläolithikum - Altsteinzeit (ca. 600.000 bis 10.000 v.Chr.)
Das Paläolithikum, die Altsteinzeit, ist die bislang längste Periode der Menschheitsgeschichte. Geprägt ist dieser Zeitabschnitt vom Gebrauch von Steinen, Knochen oder Holz für den Werkzeug- und Waffenbau. Die genaue zeitliche Eingrenzung der Altsteinzeit fällt jedoch schwer. Neue Fundgegenstände ergänzen, verändern und erneuern die bisherigen Erkenntnisse ständig. Generell wird das Paläolithikum in Alt-, Mittel- und Jung-Altsteinzeit gegliedert, wobei auch diese Abschnitte nach den „Leit-Werkzeugfunden“ in Untereinheiten zusammengefasst werden. In Europa ist die Steinzeit durch ein eher raues Klima gekennzeichnet. Die vier letzten großen Eiszeiten des Pleistozäns, die nach vier bayrischen Flüssen Günz, Mindel, Riss und Würm bezeichnet werden, fallen in diese Periode. Trotz der Zwischenwarmzeiten war die Vegetation in dieser Epoche vermutlich eher spärlich.



Geschichte Kärntens
