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Neolithikum - Jungsteinzeit (ca. 5/4.000 bis 3/2.000 v. Chr.)
Mit der sogenannten „Neolithischen Revolution“ begann ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte. Der Homo sapiens wurde sesshaft. Ackerbau und Viehzucht wurden zu den bestimmenden Wirtschaftsformen, in Zuge dessen auch ein deutlich feststellbares Bevölkerungswachstum einsetzte. Die ersten Wildgetreidesorten, wie Weizen, Gerste oder Hirse, wurden angebaut, aber auch Erbsen, Mohn und Beeren gehörten auf den Speiseplan des jungsteinzeitlichen Menschen. Als Nutztiere wurden Schafe, Ziegen, Schweine und Pferde domestiziert. Der Ackerbau führte zu einem längeren Verweilen der Menschen an einem Ort. War der Boden vom Anbau ausgelaugt, so zog der Familienclan weiter. In erster Linie entstanden Rundhäuser, aber auch rechteckige Hausformen wurden im Neolithikum errichtet. Baumaterialien waren Schilf und Lehm, später verwendete man Stampflehm und Trockenziegel.

Kunst:
Zu Beginn der Epoche zählten Muschel- und Steinschmuck zu den beliebtesten Zierelementen. In späterer Folge wurden vermehrt Edelsteine und Edelmetall zur Herstellung von Schmuckstücken verwendet. Zudem hielt die Töpferscheibe Einzug in der Kunstfertigung. Die verschiedene Ornamentstile in der Keramik waren namensgebend für einzelne Kulturen im Neolithikum (Bandkeramik, Glockenbecherkeramik,…).

Glockenbecherkultur in Europa




