Berg im Drautal
 

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Berg im Drautal

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Berg

 

 

Berg im Drautal

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft Berg im Drautal – wie auch der meisten Ortschaften der heutigen Gemeinde – erfolgte 1267/68 als „Perige“ im Besitzrechtsverzeichnis (Urbar) des landesfürstlichen Schlosses Greifenburg und etwa zur selben Zeit im Urbar der Pfarrkirche Berg. Der Ursprung des Ortsnamens Berg kann im Bergbau liegen, da bei Draßnitz nördlich von Dellach und in der Gnoppnitz Silber- bzw. Kupferbergbau existierte. 1849 wurden zunächst die Katastralgemeinden Berg und Goppelsberg zur Ortsgemeinde Berg vereinigt. Emberg blieb zunächst selbständige Ortsgemeinde, wurde aber nach Erlass der Kärntner Gemeindeordnung 1864 eingegliedert. Der heutige Gemeindename „Berg im Drautal“ wurde am 1. Juli 1965 festgelegt.

Sehenswürdigkeiten: Die über Berg gelegene Pfarrkirche Mariae Geburt ist ein spätromanisches Bauwerk, das 1267 erstmals urkundlich erwähnt wurde. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde sie zu einer Wehrkirche ausgebaut, wobei auch die ursprüngliche Gestalt des Turmes und des Langhauses verändert wurden.

Die Römisch-katholische Filialkirche Hl. Athanasius (St. Athanas bei Berg) liegt südlich außerhalb des Ortes unweit der Drautalstraße in einem ebenen Feld. Sie wurde 1443 erstmals erwähnt und vermutlich auf einem sehr alten Heiligtum errichtet. Im Inneren der Kirche finden sich römerzeitliche Grabinschriftfragmente. 1485 wurde sie vom Bischof von Caorle dem heiligen Nonosius geweiht. Die Nonnosusverehrung in Oberkärnten, sie ist für St. Peter in Holz bei Lendorf und für Molzbichl belegt, geht auf die Christianisierung vom bayerischen Freising aus zurück. Noch heute ist Nonnosus ein Nebenpatron im Freisinger Dom. Später wurde Nonnosus von St. Athanasen abgelöst. Die Kirche war früher eine beliebte Wallfahrtskirche. 

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