Die Pfarr- und ehemalige Stiftskirche Hll. Primus und Felician liegt auf dem höchsten Punkt der Halbinsel. Die vermutlich unter Bischof Waldo von Freising (regierte 884–906) errichtete, urkundlich 894 erstmals erwähnte, in ihrem heutigen Erscheinungsbild spätgotische Kirche mit romanischem Kern diente als Translatio der Reliquien der Märtyrer Primus und Felicianus. Ab Ende des 9. Jahrhunderts war sie Urpfarre und Missionszentrum des Bistums Freising in Kärnten. Die Kirche ist heute durch ihre romantische Lage am See eine der beliebtesten Firmungs- und Hochzeitskirchen Kärntens. Die Winterkirche (auch Rosenkranzerkirche genannt) liegt westlich und etwas unterhalb der Pfarrkirche und ist ein kleiner, von einer Friedhofsmauer umgebener Bau im Stil der frühmittelalterlichen Chorquadratkirchen. Es wird angenommen, dass die im Jahr 1155 urkundlich erwähnte Weihe einer Marienkirche die heutige Winterkirche betrifft, gesichert ist dies aber nicht. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche mit einem gratigen Kreuzgewölbe versehen; die unterwölbte Opfernische rechts neben dem Portal trägt die Jahreszahl 1524.
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