Maria in Hohenburg
 

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Maria in Hohenburg

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Hoch über dem breiten Talboden des Lurnfeldes zwischen Spittal an der Drau und Möllbrücke liegt in 974 m Seehöhe sonnseitig eine kleine weiße Kirche, die Kirche Maria in Hohenburg. Der kleinen Burgkapelle wäre beinahe dasselbe Schicksal zugestoßen wie der oberhalb liegenden Hohenburg. Mit dem Aufstellen einer Marienstatue aus Altötting 1706 wurde aber aus der alten Burgkapelle die Marienkirche Hohenburg. Die ältesten Teile, der Altarraum und das Südportal, stammen noch aus der karolingischen Zeit. 1714 wurde im Zuge einer Vergrößerung der Kapelle ein Hochaltar aufgestellt, davor ein schönes Gitter. 1776 wurde die Kirche durch Absprengung des Felsens nach Westen hin verlängert, ein höherer Turm und der Sängerchor gebaut, also die Kirche in ihrer heutigen Form erweitert. Um den erwarteten Besucherstrom zur 250-Jahr-Feier der Wallfahrtskirche besser bewältigen zu können, wurde 1956 das Anschlussstück von der Hirschbergstraße nach Hohenburg ausgebaut. Der Rundblick vom Vorplatz der Kirche aus umfasst den Millstätter See, die Nockberge, Spittal an der Drau, das untere Drautal bis zum Mittagskogel bei Villach, die Karawanken, das Goldeck, Latschur, Reißkogel, die Kreuzeckgruppe, Salzkofel bis zu den Mallnitzer Tauern.  

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