Der Mittagskogel, slowen. Kepa (kärntner-slowenisch Jepa), ist mit einer Höhe von 2.145 m ü. A. einer der höchsten Berge der westlichen Karawanken. Er liegt an der österreichisch-slowenischen Grenze. Der Berg liegt bei Sankt Jakob im Rosental östlich des Rosenbachsattel, zwischen Latschach am Faaker See und Dovje an der Sava Dolinka, der Gipfel etwa 20 Meter von der österreichschen Staatsgrenze entfernt auf slowenischem Staatsgebiet.
Namensherkunft: Der Name Mittagskogel, als typischer Zwölfer-Berg, ist von Schloss Rosegg aus benannt (genau im Norden liegt Oberferlach). Auf slowenisch heißt der Berg Kepa oder Jepa, mundartlich auch Kum (Gebiet Ossiacher Tauern), dessen Deutung ist unklar, könnte zu kopa ‚Schober‘ stehen, 1650 Copan mons, oder aber zu einem weiblichen Vornamen Gëpa/Këpa, Kurzform von Gebhild im Sinne‚schlafende Jungfrau‘.
Wege und Hütten: Die Richtung Norden weisende steil abfallende Felsflanke gibt dem Berg ein charakteristisches Aussehen. Die einzige Schutzhütte ist die auf 1527 m gelegene und im Besitz des OeAV befindliche Bertahütte. Von dort führt der markierte Normalweg über die Nordost- und Ostseite und am Schluss über den Südostgrat auf den Gipfel. Eine weitere Aufstiegsmöglichkeit bietet ein Steig von der ehemaligen Annahütte aus über den Nordwestgrat, der der Staatsgrenze folgt. An diesem Grat liegt auch der Kleine Mittagskogel, slow. Koroska Mela Kepa oder Jepca. Ein Steig über den Nordostgrat führt im Schwierigkeitsgrad I-II zum Gipfel.
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