Der Millstätter-See-Rücken, eine rund 2 km breite und 13 km lange durch die letzte Eiszeit zu sanften Hügeln geschliffene Barriere zwischen dem Millstätter See (588 m Seehöhe) im Norden und dem Drautal (ca. 530 m Seehöhe) im Süden ist größtenteils ein Landschaftsschutzgebiet, das sich auf den Gemeindegebiet von Seeboden, Spittal an der Drau und Ferndorf befindet. Das Südufer des Millstätter Sees ist im Gegensatz zum Nordufer in weiten Teilen naturbelassen und nahezu unbesiedelt. Der kürzeste Weg vom Stift Millstatt ins Drautal, der Millstätter See wurde mit dem Boot überquert, ging in einiger Entfernung östlich des Egelsees vorbei. Reste des alten Steinplattenweges sind noch auffindbar.
Abschnittsweise ist der Höhenrücken plateauartig und weist einige Senken auf, in denen sich Moore und auch der Egelsee befinden. In etwa 800 m Entfernung vom Egelsee liegt die höchste Erhebung, der Hochgosch (875 m Seehöhe). Aussichtspunkte ins Drautal sind das „LuginsLand“ und der Kreuzstein. Die höchste Erhebungen im Westen ist der Wolfsberg (804 m Seehöhe) und im Osten der Geißriegel (988 m Seehöhe). Der Wasserabfluss des Millstätter Sees erfolgt über den Seebach in die Lieser. Diese durchschneidet den See-Rücken von Norden nach Süden in einer Schlucht, deren Ausgang im Drautal die Bezirksstadt Spittal liegt. In das Gestein des Millstätter-See-Rückens sind einige Pegmatit-Linsen eingelagert, die u.a. am Wolfsberg, Hochgosch und Hahnenkofel gehäuft auftreten. Das Mineral wurde als Feldspat für die keramische Industrie am Anfang der Lieserschlucht und am Wolfsberg bis in die jüngere Vergangenheit abgebaut. Ein kleineres Vorkommen gibt es in der Nähe des Laggerhofes. Auf der Drautalerseite etwa bei Rothenthurn wurde in der Antike auch norisches Eisen abgebaut, was verfallene Stollen und der Fund einer keltischen Verarbeitungsanlage in Baldersdorf belegen. (Quelle: Wikipedia)
Ein Glimmerschieferblock (2,5 mal 1,5m) – Schalenstein. In der Mitte – 30cm tiefe Schale – vielleicht für Tieropfer? Er wird auch Kreuzstein genannt wegen der 5 griechischen Kreuze (stehen für den Menschen) für die Verewigung („ich war hier“), die römischen Kreuze sind gegen das Heidentum gerichtet. Erste urkundliche Erwähnung 1533;
Radiästheten haben eine negative Strahlung festgestellt, wie an allen Orten, wo Tiere geopfert wurden. Schon immer wurden Steine auch zur Begegnung mit anderen Mächten herangezogen.
Copyright: © Dieser Eintrag beinhaltet Material aus Wikipedia und ist lizensiert auf GNU-Lizenz für freie Dokumentation