Der Lorenziberg (971 m ü. A.) ist ein Berg in Kärnten. Er stellt gleichsam den südöstlichen „Vorbau“ des Gauerstall (1.129 m ü. A.) dar, blickt auf die Herzogstadt Sankt Veit an der Glan herab und ist der vierte und niedrigste der "heiligen Berge" beim Vierbergelauf. Das Gebäudeensemble präsentiert sich als spätantikes bis frühmittelalterliches Castrum mit mehrfachen Wällen im Bereich der Filialkirche. Auf seiner Spitze befindet sich die Filialkirche St. Laurentius, östlich von Micheldorf, über dem Tal auf steilem Felskegel gelegen, die bereits im Jahre 1043 urkundlich erwähnt wurde. Sie war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts von einem als Friedhof benutzten Kirchhof umgeben. Der frühgotische Bau erfuhr im Jahr 2000 eine Innenrestaurierung, ist ein flachgedecktes Langhaus, an dessen sich eine Nord-Wand eine Sakramentsnische befindet. Der leicht eingezogene, gerade geschlossene Chor ist ebenfalls flachgedeckt. Darunter liegt die gewölbte Beinkammer mit einer Mittelstütze. Die gotische Sakristei wurde an der Nordost-Seite platziert und weist einen erneuerten Dachreiter auf. Am Westportal gibt es ein Bruchstück einer römerzeitlichen Kassettendeckplatte. An der westlichen Außenmauer ferner anzutreffen das Fragment eines Weihealtars für die unones und der Giebel einer Grabstele mit Adlerdarstellung und ein reliefierter Pilaster mit Akanthusmotiv sowie ein Zopfstreifenfragment. Vom Giebel eines Grabbaues ist die Firstkappe mit Widderschädel zu erkennen. An der Chor-Süd-Wand außen prangen Reste eines Christophorus-Freskos.
Der Veitsberg (1.160 m) ist ein Berg in Kärnten. Er liegt dicht zusammen mit dem Gößeberg (1.171 m) bei der Ortschaft Liemberg auf halber Strecke zwischen Sankt Veit an der Glan und Feldkirchen. Auf seiner Spitze befindet sich eine Kapelle mit hölzernem Tonnengewölbe, die bereits vor 500 Jahren urkundlich erwähnt wurde. Funde aus der Römerzeit - z. B. ein dem Gott Mithras zugeschriebenes Heiligtum - lassen jedoch auf eine viel frühere Verwendung als Kultstätte schließen. Die kleine Kirche wurde nach einem Brand im Jahr 1950 neu erbaut, die Statue des heiligen Veit, nach dem der Berg benannt ist, fehlt jedoch. Der Veitsberg ist der dritte und höchste Berg beim Vierbergelauf, dabei soll die Kirche dreimal im Uhrzeigersinn umrundet und danach deren Glocke geläutet werden, damit ein Wunsch in Erfüllung geht. Am östlichen Hang des Veitsbergs steht die Burgruine Liemberg, die im Jahr 1167 erstmals urkundlich erwähnt wurde und seit zumindest 1688 verlassen ist. Am Fuße des Berges befindet sich Schloss Liemberg aus dem 16. Jahrhundert.
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