Das Bundesland Kärnten ist überaus reich an verschiedensten Kultorten. Viele dieser Plätze waren jahrhundertelang Stätten der Zusammenkunft, der Meditation sowie der aktiven Kult- und Religionsausübung.
Diese speziellen Orte lagen an Gewässern, auf Bergen, in Höhlen oder inmitten von Wäldern. Die Menschen der verschiedenen Zeitabschnitte errichteten Tempel, Altäre und Opferstätten, um der Natur, der Muttergöttin oder anderen Göttern zu huldigen. Oftmals ließen sie die Stätten auch in ihrem natürlichen Zustand, um die Mystik des Ortes nicht zu zerstören. In späteren Epochen gerieten diese Plätze entweder in Vergessenheit oder wurden von nachfolgenden Gesellschaften übernommen. Vor allem das Christentum eignete sich zahlreiche Kultplätze an und veränderte sie nach seinen Vorstellungen.
Aus diesen Gründen ist es auch sehr schwierig eindeutige Einteilungskriterien für die mannigfachen Plätze zu finden. Einige Orte lagen auf Berggipfeln, umgeben von Wäldern, an stehenden oder fließenden Gewässern. Diese Überschneidungen sorgen dafür, dass manche Orte in unserer Ausführungen in mehreren Kategorien zu finden sind.

Viel Spaß beim Erkunden des Mystischen Kärntens!!!




